Der Markt für gebrauchte Elektroautos wächst. Trotz wachsendem Angebot haben es E-Fahrzeuge nach wie vor schwer auf dem Occasionsmarkt. Vor allem Unklarheiten zum Zustand der Batterie und zur realen Reichweite bremsen viele Kaufinteressierte. Was ist dran, und was hilft gegen Misstrauen und Skepsis? Hier setzt die Kampagne «E-Occasion – eh besser» an, die im Rahmen der Roadmap Elektromobilität erarbeitet und von EnergieSchweiz, dem Programm des Bundesamts für Energie für Energieeffizienz und erneuerbare Energien, unterstützt wurde.
Was machen die Ausgaben für Energie im Verhältnis zum Einkommen eines Schweizer Haushalts aus? Und wo steht die Schweiz damit im europäischen Vergleich? Im Rahmen des Projektes ENERGYEXP des Kompetenzzentrums für Public Management der Universität Bern haben Forschende diese Fragen untersucht. Nun liegt der Abschlussbericht des Projekts vor, das vom BFE-Forschungsprogramm Energie-Wirtschaft-Gesellschaft gefördert wurde. Dieser zeigt: Energieausgaben stellen einen vergleichsweise geringen Anteil des Einkommens dar.
Die Sonne sorgt für doppelte Ernte: So funktioniert das Prinzip Agri-PV. Solarmodule liefern Energie und schützen gleichzeitig die Kulturen darunter – zum Beispiel bei der Lubera AG, einer Obst- und Gemüsegärtnerei in Buchs SG. Für ihre PV-Anlage auf dem Dach eines Gewächshauses ist Lubera 2025 mit dem Energiepreis Watt d’Or des Bundesamts für Energie ausgezeichnet worden. Wo steht Agri-PV heute? Was ermöglichen die neuen gesetzlichen Regeln, die seit Anfang 2026 in Kraft sind?
Firma X wird verpflichtet, den Stromverbrauch zu reduzieren. Unternehmen Y muss den Betrieb runterfahren. Solche Szenarien waren während der Energiekrise 2022 ein Thema. Doch: Wer entscheidet bei einer Strommangellage, welche Wirtschaftszweige eingeschränkt würden? Und worauf würde sich dieser Entscheid stützen?
Fassaden aus natürlichen und langlebigen Materialien können die Energiebilanz eines Hauses verbessern und zu einem ausgeglichenen Raumklima beitragen. Ein Beispiel dafür ist eine innovative Lösung mit Wärmedämmsteinen.
Einerseits möchten Elektrizitätsunternehmen möglichst viel Strom verkaufen, andererseits sind sie per Gesetz neu verpflichtet auch Strom zu sparen. So sieht es das Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien vor. 2026 erhalten die Elektrizitätslieferanten erstmals Zielvorgaben. Mit welchen Massnahmen versuchen sie die Ziele zu erreichen? Wo sind die Herausforderungen?
Gebrauchte Frischhaltefolien, Obstschalen oder Blumentöpfe aus Kunststoff landen heute meist im Abfall und werden in einer Kehrichtverbrennungsanlage (KVA) verbrannt. Dabei werden sie energetisch verwertet. Gemäss Umweltschutzgesetz sollen solche Kunststoffe jedoch vermehrt stofflich verwertet , also rezykliert werden. Doch: Wie gross ist die Menge Kunststoff, die rezykliert werden könnte, heute aber noch in der KVA verwertet wird?
Die Seite «Kann-ich-bohren.ch» im Internet aufrufen, Adresse eingeben, und schon erfährt man, ob eine Erdwärmesonde am gewünschten Standort in der Schweiz grundsätzlich möglich ist. Seit 2022 gibt es diese Möglichkeit. Nun wurde die Applikation komplett überarbeitet. Dabei wird modernste Digitaltechnologie und -infrastruktur genutzt.
Eine stabile und bezahlbare Versorgung mit Strom ist in der Schweiz mittelfristig nicht mehr sichergestellt. Gelingt es nicht, die erneuerbare Stromproduktion im Winterhalbjahr massiv auszubauen, werden wir zwangsläufig über Gas- oder Atomkraftwerke sprechen müssen.
Energie lässt sich speichern: Strom in Batterien, als Speicherseen, in Wasserstoff, Wärme in Erdbecken, im Untergrund oder in Tanks. Solche Speicher sind für die nötige Flexibilität des Schweizer Energiesystems der Zukunft wichtig. Doch: Welche Speicher-Technologien eignen sich am besten – aus energiewirtschaftlicher und netzorientierter Sicht?
Der Anteil der elektrisch angetrieben Fahrräder auf Schweizer Strassen wächst und wächst. Die E-Bikes verändern den Freizeit- und den Berufsverkehr. Wie genau, das haben die Universität Basel und die ETH Zürich in Studien untersucht.
Die Digitalisierung beeinflusst nahezu alle Lebensbereiche – auch den Umgang mit Energie. Neue Technologien verändern nicht nur die Art, wie Strom erzeugt und verteilt wird, sondern auch, wie wir ihn verbrauchen, messen und optimieren. Für Energieversorger, Unternehmen und Haushalte ergeben sich daraus neue Chancen, aber auch neue Anforderungen.
In vielen Ländern Europas ist der Strommarkt liberalisiert – auch in der Schweiz haben Stromkundinnen und -kunden mit einem Jahresverbrauch über 100’000 kWh die Möglichkeit, ihren Anbieter frei zu wählen. Für Haushalte ist das aktuell noch nicht flächendeckend möglich, doch ein Wechsel im Rahmen von Zusammenschlüssen zum Eigenverbrauch (ZEV) oder bei einem Umzug kann dennoch Thema sein. Wer den Stromanbieter wechseln kann oder möchte, sollte einige Punkte beachten, um am Ende nicht nur günstiger, sondern auch nachhaltiger versorgt zu sein.
Photovoltaikanlagen gehören heute vielerorts zum Bild von Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern oder Gewerbebauten. Wer Strom aus Sonnenenergie selbst produziert, profitiert nicht nur ökologisch, sondern kann auch die eigenen Stromkosten senken. Entscheidend ist dabei der Eigenverbrauchsanteil – also wie viel des selbst produzierten Stroms auch selbst genutzt wird. Mit gezielten Massnahmen lässt sich dieser Anteil deutlich steigern.
Die Stromversorgung in der Schweiz basiert auf einem stabilen und leistungsfähigen Netz. Doch die Anforderungen an dieses Netz haben sich in den letzten Jahren stark verändert – und der Wandel geht weiter. Neue Technologien, dezentrale Energieproduktion, E-Mobilität und der steigende Strombedarf stellen Energieversorger vor komplexe Herausforderungen. Gleichzeitig entstehen neue Chancen, um die Versorgung effizienter, flexibler und nachhaltiger zu gestalten.